Clever lernen statt länger lernen.
10 einfache Tipps, mit denen Kinder strukturierter, bewusster und entspannter lernen können.
Besser lernen: 10 Tipps, die Kindern wirklich helfen
Lange am Schreibtisch zu sitzen bedeutet nicht automatisch, dass Ihr Kind effektiv lernt.
Besser lernen heißt nicht unbedingt mehr lernen.
Entscheidend sind passende Lernmethoden, eine gute Struktur und ausreichend Pausen.
Hier sind 10 einfache Tipps, die sich im Alltag umsetzen lassen.
1. Einen festen Lernplatz schaffen
Ein ruhiger, aufgeräumter Lernplatz kann dabei helfen, sich besser zu konzentrieren.
Smartphone, Spielzeug und andere Ablenkungen sollten während der Lernzeit möglichst außer Reichweite liegen.
2. Aktiv statt nur durch Lesen lernen
Nur einen Text immer wieder zu lesen, reicht häufig nicht aus.
Besser ist es, den Lernstoff aktiv zu bearbeiten:
- Inhalte mit eigenen Worten erklären
- Fragen beantworten
- Lernkarten verwenden
- Aufgaben selbstständig lösen
- sich selbst abfragen
Wer sich aktiv mit dem Stoff beschäftigt, setzt sich intensiver damit auseinander.
3. Lernstoff in kleine Abschnitte teilen
Ein ganzes Kapitel wirkt schnell überwältigend. Ihr Kind sollte größere Aufgaben deshalb in kleine Lernziele aufteilen.
Statt „Heute lerne ich Mathe“ lieber: „Heute übe ich 10 Aufgaben zur Bruchrechnung.“
So wird Lernen überschaubarer.
4. Regelmäßig wiederholen
Einmal gelernt bedeutet nicht automatisch dauerhaft behalten. Kurze Wiederholungen an mehreren Tagen helfen dabei, Wissen langfristig zu festigen.
5. Lernkarten nutzen
Lernkarten eignen sich besonders für Vokabeln, Begriffe und Fakten. Wichtig: Ihr Kind sollte die Antwort zunächst aus dem Gedächtnis abrufen, bevor es auf die Rückseite schaut.
6. Fehler verstehen
Fehler sollten nicht einfach verbessert und vergessen werden.
Fragen Sie lieber: „Warum war diese Antwort falsch?“
So erkennt Ihr Kind, welche Regel oder Grundlage noch unsicher ist. Eine kleine Fehlerliste kann dabei helfen, typische Fehler gezielt zu wiederholen.
7. Regelmäßige Pausen machen
Konzentriertes Lernen funktioniert nicht unbegrenzt. Kurze Pausen zum Aufstehen, Trinken oder Bewegen können helfen, anschließend wieder konzentrierter weiterzulernen.
Auch kurze Entspannungsübungen können eine sinnvolle Ergänzung sein.
8. Den Lernstoff selbst erklären
Eine einfache Methode: Lassen Sie Ihr Kind das Gelernte mit eigenen Worten erklären.
Wenn es einen Zusammenhang verständlich erklären kann, zeigt das, dass es ihn wahrscheinlich wirklich verstanden hat.
9. Eine passende Lernroutine entwickeln
Nicht jedes Kind lernt zu derselben Tageszeit gleich gut. Beobachten Sie gemeinsam, wann sich Ihr Kind besonders gut konzentrieren kann. Eine regelmäßige Lernroutine kann dabei helfen, Lernen zu einem festen Bestandteil des Alltags zu machen.
10. Bewegung und Entspannung einbauen
Lernen muss nicht ausschließlich am Schreibtisch stattfinden. Eine kurze Bewegungspause, frische Luft oder einige ruhige Atemzüge können eine angenehme Unterbrechung schaffen.
Unser Relax Learning Konzept verbindet deshalb fachliche Förderung mit einer angenehmen Lernatmosphäre sowie ergänzenden Angeboten rund um Entspannung und gesunde Lerngewohnheiten.
Was bedeutet „besser lernen“?
Besser lernen bedeutet nicht, möglichst viele Stunden am Schreibtisch zu verbringen.
Es geht darum, effektiver und bewusster zu lernen und herauszufinden, welche Methoden zum eigenen Kind passen.
Am besten starten Sie mit einem oder zwei Tipps und probieren aus, was funktioniert.
Wenn Ihr Kind trotz regelmäßigen Lernens Schwierigkeiten hat, kann es sinnvoll sein, zunächst herauszufinden, wo die Ursache liegt – beispielsweise bei fehlenden Grundlagen oder Unsicherheiten in einem bestimmten Fach.
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